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Portrait Dr. Johann Christof Ragg

Dieser Mann ist einfach immer in Bewegung: 58 Publikationen, 72 nationale und

internationale Kongressvorträge, mehr als 100 Vorträge und unzählige Interviews

in TV und Radio.

 

Dr. med. Johann Christof Ragg ist ärztlicher Direktor der angioclinic® Berlin.

Geboren wurde er 1957 in Bad Wildungen in Hessen. Er studierte zunächst Physik

mit dem Schwerpunkt Laserphysik, anschließend Humanmedizin – mit

hervorragendem Abschluss.

 

Was ihn so interessant macht?

Dr. Ragg hat die moderne Venentherapie entwickelt: Venenlaser statt

chirurgischer Eingriffe. Viele Patienten bewahrt er so vor der schmerzhaften und

langwierigen Prozedur des Krampfaderziehens. Eigentlich hätte dieser Mann

einen Preis verdient. Für die optimale Behandlung seiner Patienten entwickelt er

mit seinem engagierten Team komplette Behandlungskonzepte: von der

Frühdiagnostik bis zu Pflegemitteln und Venensportkuren. Und erspart seinen

Patienten damit komplizierte Eingriffe und lange Liegezeiten.

Dr. Ragg ist Facharzt und Naturwissenschaftler: Viele Jahre lang forschte er auf

dem Gebiet der arteriellen Durchblutungsstörungen. Der studierte Physiker hat

selbst Lasersysteme entwickelt und gebaut.

 

Da ist es nur konsequent, dass er heute eine der führenden Laserkliniken leitet.

Die angioclinic® ist eine weltweit anerkannte private Fachklinik für Venen- und

Arterienerkrankungen. Dr. Ragg hat die angioclinic® 2003 gegründet und verfügt

über mehr als 15 Jahre praktische Erfahrung in minimalinvasiven

Kathetertechniken und Lasermedizin. Damit ist er seinen Kollegen in Europa um

Längen voraus.

 

Wie kam er zum Venenlaser?

Gemeinsam mit seiner universitären Forschungsgruppe hatte Dr. Ragg die

geniale Idee, Venen und Arterien mit Schlüssellochtechniken zu behandeln: Mit

dem Einsatz miniaturisierter Kathetertechniken haben diese Methoden schnell

großartige Fortschritte gemacht. Der Erfolg: Nahezu jedem Patienten kann heute

auf diesem schmerzfreien und unkomplizierten Weg geholfen werden.

Krampfadern und Besenreiser werden immer ambulant behandelt.

 

Was ihn antreibt?

"Die Gefäßmedizin ist längst noch nicht so populär, wie sie es verdient hätte. Die

großen Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung werden noch zu wenig

genutzt", so Dr. Ragg. "In Deutschland sind 75 Prozent der Bevölkerung von

Gefäßkrankheiten betroffen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die

Todesursache Nummer Eins. Zum Zahnarzt geht man mittlerweile zweimal pro

Jahr zur Kontrolle, warum nicht auch zum Gefäßmediziner? Selbst fortgeschrittene

Krankheitsstadien lassen sich heute meist ohne Operation erfolgreich

behandeln."

 

Heute macht sich Dr. Ragg stark für regelmäßige Gefäß-Check-Ups. Mit Hilfe

dieser Kontrolluntersuchungen können zum Beispiel gefährliche

Durchblutungsstörungen minimiert werden. "Wir gehen davon aus, dass wir mit

präventiven Gefäß-Kontrollen das Risiko auf 25 Prozent reduzieren können."

Ein Mann, der weiß, wovon er spricht.