| Die Aufgabe bei der Behandlung von Venenschwäche und Krampfadern ist, den krankhaften Rückfluss von Venenblut zu verhindern. Dies ist möglich, indem man mit chirurgischen Techniken die Vene zubindet, ein Stückchen oder auf ganzer Länge entfernt. Oder durch Einspritzen hochkonzentrierter, medizinischer Alkohole - was aber nur bei ganz kleinen Venen mit der nötigen Sicherheit funktioniert ("Verödung"). | |||||
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Nun gibt es ein neues Verfahren, welches ganz ohne "Schneiden" und ohne das blinde Einspritzen potentiell giftiger Flüssigkeiten auskommt (Beispiel: Bild 1 und 2):
Durch eine kleine Kanüle wird unter Ultraschall- Kontrolle ein spezieller Mikroschaum (Wirkstoff: Polidocanol 0,5 - 2%) eingebracht. Mittels Ultraschall kann genau bestimmt werden, wo und wie der Schaum die Vene verschließt (Bild 3). Wenn man Krampfadern tief im Körper behandeln möchte, kann die Methode auch mit einem kleinen Plastikschlauch (Katheter) unter Röntgenkontrolle angewandt werden. Auf diese Weise sind die häufigen, oft unangenehmen Krampfadern im Bereich des weiblichen Genitales behandelbar. Der Mikroschaum verschließt ein Venenstück genau auf der gewünschten Länge. Der Therapeut kann so exakt nach Plan erkrankte Venenstrecken ausschalten, ohne auch nur einen einzigen Schnitt machen zu müssen! |
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Das Wiederauftreten von Venenproblemen - und sei es nach vielen Jahren - ist mit keiner heutigen Methode völlig zu vermeiden. Auch für die Mikroschaum - Verödung kann man nichts derartiges versprechen. Allerdings ist mit keinem Verfahren eine Wiederholung bzw. Erneuerung der Therapie so einfach und problemlos! Fazit: Das Mikroschaum - Verfahren zeichnet sich durch Schmerzfreiheit, eine hervorragende Verträglichkeit und sehr gute funktionelle sowie kosmetische Ergebnisse aus und verspricht völlig neue Behandlungsmöglichkeiten bei Krampfadern. |
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